ISCM

C0 note (16,35 Hz) — vibrating on liquid surface

D0 note (18.35 Hz) — vibrating on liquid surface

C0 note (16,35 Hz) — vibrating on liquid surface

F0 note (21.83 Hz) — vibrating on liquid surface

G0 note (24.50 Hz) — vibrating on liquid surface

A0 note (27.50 Hz) — vibrating on liquid surface

Kikoutchi, Ezko: Le Banquet 

 

 

Basic information

  • Title: 
    Le Banquet
  • Subtitle: 
  • Composer: 
  • Duration (in minutes): 
    12
  • Year of composition: 
    2016
  • First performance (year): 
    0
  • First performance (venue): 
  • First performance (performers): 
  • Genre: 
  • Keywords: 
  • Conductor: 
    Obligatory
 

Notes

  • Program notes: 

    Banquet

    Ezko Kikoutchi

    Das Bedürfnis, eine Musik zu schreiben, die in ihrer Gestik unmittelbar verständlich ist, und der Wunsch nach gedanklicher Tiefe liegen in Ezko Kikoutchis neuestem Ensemblewerk eng beieinander. Es bezieht seine Impulse aus Platons Symposion, jenen sieben Lobreden auf den Gott Eros, die 416 v. Chr. anlässlich eines Trinkgelages in Athen gehalten und anderthalb Jahrzehnte später wiedergegeben wurden. Evoziert wird diese zeitliche Ferne durch den magischen «Lontano»-Beginn des Werkes. Der sehr viel redseligere Mittelteil geht auf die individuellen, einander kontrastierenden Reden der fünf Tischgenossen Phaidros, Pausanias, Eryximachos, Aristophanes und Agathon zurück. Jeder Instrumentalist möchte durch seine Virtuosität überzeugen. Dabei werden vor allem technische Anliegen eingelöst und eine Gratwanderung zwischen kompositorischen Vorgaben und interpretatorischer Freiheit unternommen. Den Senza-misura-Notentext des Mittelteils dürfen die hervorragenden Alumni der Lucerne Festival Academy freizügig ausgestalten. Entsprechend den Konstellationen von Platons Dialog gibt es einerseits solistische Partien und andererseits unterschiedlich grosse Formationen (Duos, Trios, Quartette), die aus dem Tuttiklang hervortreten. Der finale dritte Teil ist Sokrates vorbehalten. Spätestens jetzt dürfte klar sein, dass es über die gestischen Parallelen zwischen Text und Musik hinaus in dem Werk von Kikoutchi um etwas ganz Grundsätzliches geht, nämlich um Schönheit und das Wesen

    des Eros, das laut Sokrates den Aufschwung vom Gefühl zum Verstand erlaubt. Gegensätzlichkeit nennt er als Voraussetzung für jene Einheit, die im Eros erstrebt wird. Um Einheit geht es auch in musikalischer Hinsicht: Kompositorische Technik und ästhetischer Ausdruck sind im besten Fall gepaart. Dieses Miteinander ist mit zwei Spiegeln vergleichbar, zwischen dene die musikalische Idee ständig hin und hergeworfen wird.

Share

 

Instruments

Total number of musicians: 
21
Musicians1st player2nd player
Flute
1
C
G alto
Oboe
2
Oboe
Clarinet
2
B-flat
Bass
Saxophone
2
Bassoon
2
Horn (F)
1
Trumpet
2
Trombone
2
MusiciansInstruments
Percussion
1
Chimes
Crotales
Vibraphone (F3)
Other
Musicians1st player2nd player
Violin
2
Viola
1
Cello
1
Double Bass
2

 

 

Content posted to the ISCM website reflects the viewpoint of individual submitters; its appearance herein does not imply official endorsement by the ISCM, its Executive Committee, or the Delegates to its General Assembly.