ISCM

C0 note (16,35 Hz) — vibrating on liquid surface

D0 note (18.35 Hz) — vibrating on liquid surface

C0 note (16,35 Hz) — vibrating on liquid surface

F0 note (21.83 Hz) — vibrating on liquid surface

G0 note (24.50 Hz) — vibrating on liquid surface

A0 note (27.50 Hz) — vibrating on liquid surface

2018_ISCM - GERMAN SECTION 

 
 

Annual Report

  • Year: 
  • Please describe your organization’s activities over the past year, including concerts, commissions, collaborations, publications: 

    Die deutsche Sektion (GNM) der IGNM/ISCM/SIMC wurde 1922 gegründet, 1933 verboten und nach dem 2. Weltkrieg 1948 neu gegründet. Sie hat heute 263 natürliche und 40 korporative Mitglieder. Ihre vorrangige Aufgabe ist die Förderung neuer Musik unter Berücksichtigung ihrer individuellen und gesellschaftlichen Funktionen, ihrer weiteren Entwicklung sowie der Vermittlung zwischen Theorie u. Praxis.

    Aufgrund der umfangreichen Szene zeitgenössischer Musik in Deutschland haben sich unter dem Dach der GNM inzwischen in eine ganze Reihe regionaler Gesellschaften gegründet:
    Berliner Gesellschaft für Neue Musik e.V.

    
Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik e.V.

    Gesellschaft für Neue Musik Hamburg e.V.

    
Hannoversche Gesellschaft für Neue Musik e.V.

    Kölner Gesellschaft für Neue Musik e.V.

    Münchner Gesellschaft für Neue Musik e.V.

    Gesellschaft für Neue Musik Münster

    Musik 21 - Niedersächsische Gesellschaft für Neue Musik e.V.
    Gesellschaft für Neue Musik Oberschwaben e.V.

    Gesellschaft für Neue Musik Ruhr e.V.

    
Netzwerk Neue Musik Baden-Württemberg e.V.

    
via nova Zeitgenössische Musik in Thüringen e. V.
    Sächsische Gesellschaft für Neue Musik

    Gesellschaft für Neue Musik Sachsen-Anhalt e.V.

    Diese regionalen Gesellschaften haben inzwischen weitgehend die Aufgabe der Konzertveranstaltungen übernommen. Die GNM selbst lädt diese Regionalgesellschaften und Vereine für Neue Musik regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen ein. Themen sind Veranstaltungsformate, mögliche gemeinsame Projekte und Vernetzungsmöglichkeiten der GNM und Veranstalter untereinander.

    Die GNM versteht sich als Muttergesellschaft und Bindeglied zwischen den einzelnen regionalen Gesellschaften und der ISCM einerseits und den deutschen Kulturinstitutionen andererseits. Sie übernimmt die regelmäßige Organisation und Wahl der Jury für die Vorauswahl zu den Weltmusiktagen. Darüber hinaus fördert sie die Vermittlung der zeitgenössischen Musik und vertritt deren Interessen in den nationalen kulturpolitischen Organen.

    Eigenveranstaltungen:

    »get together«
    Als Plattform für Austausch und Vernetzung veranstaltete die GNM am 30. April ein »get together« in Köln. Es hat am Brückentag zwischen vor dem 1. Mai zwischen den Wittener Tagen für neue Musik und dem Achtbrücken-Festival in der Alten Feuerwache in Köln stattgefunden. Die musikalischen Beiträge mit Sabine Akiko Ahrendt, Julia Mihály und Florian Zwissler hat die DEGEM beigesteuert. Es gab drei Gesprächsrunden, eine aus der Perspektive von Interpretinnen mit Ulrike Schäfer (Solo-cellistin Gürzenich) und Sabine Akiko Ahrendt, moderiert von Daniel Mennicken, eine über Fördermöglichkeiten für zeitgenössische Musik mit Hans-Joachim Wagner, Gregor Hotz, Ipke Starke und Julia Cloot und eine über Konzerthaus vs. Freie Szene mit Louwrens Langevoort, Stefan Streich und Julia Mihály, moderiert von Patrick Hahn.

    Forum junger Autoren - Schreiben und Sprechen über neue Musik
.
    Gemeinsam mit der Zeitschrift MusikTexte und der World Edition, ON Neue Musik Köln, dem Festival Acht Brücken und seiner Schreibschule hat die GNM ein Nachwuchsforum für junge Autoren/innen, Journalist/innen und Musikwissenschaftler/innen mit Schwerpunkt Neue Musik durchgeführt. Die GNM unterstützte das Forum mit 5.430 Euro. Die ausgewählten Autorinnen und Autoren wurden am 7./8. September anlässlich des Jubiläums von ON nach Köln eingeladen.

    Reinhard-Schulz-Preis

    Der Reinhard Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik fördert junge Musikschriftsteller/innen und Musikkritiker/innen, die sich intensiv mit der Neuen Musik beschäftigen und in den Medien darüber berichten. Er wurde erstmalig 2012 verliehen. Die GNM sieht in diesem Preis einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung zeitgenössischer Musik und ist deshalb Partnerin des Preises. Die GNM beschloss auf ihrer Mitgliederversammlung den Preis, der 2018 bei den Internationalen Darmstädter Ferienkursen vergeben wurde, mit 3000,- Euro zu unterstützen. Der Preis wurde am 22. Juli 2018 an Leonie Reineke verliehen.

    Musikpolitik:

    
Die GNM ist Mitglied im Deutschen Musikrat und wird dort durch ihre Präsidentin Julia Cloot regelmäßig vertreten. Zudem ist ihr ehemaliger Präsident Jens Cording Vorstandsmitglied im Deutschen Musikrat.

    Mit Jens Cording hat ein ehemaliger GNM-Präsident die Leitung Bundesfachausschuss "Vielfalt/Neue Musik" des Deutschen Musikrats
 übernommen. Neben Jens Cording bilden die amtierende Präsidentin der GNM (Julia Cloot) sowie zwei weitere GNM Mitglieder den Ausschuss.

    In den Beiräten "Beirat Edition Zeitgenössische Musik" und "Neue Musik" des Deutschen Musikrats
 ist die GNM ebenfalls prominent vertreten.

    Der Deutsche Kulturrat e.V. ist der Spitzenverband der Bundeskulturverbände. Er ist der Ansprechpartner der Politik und Verwaltung des Bundes, der Länder und der Europäischen Union in allen die einzelnen Sparten des Deutschen Kulturrates übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Die GNM ist über den Deutschen Musikrat indirektes Mitglied des Kulturrats und nimmt darüber auch direkt an den Mitgliederversammlungen des Deutschen Kulturrats teil.

    Auf Anregung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, ist durch sieben Verbände und Institutionen des Musiklebens in Deutschland im September 2016 der Musikfonds e.V. gegründet worden. Ziel des Musikfonds ist die Förderung der zeitgenössischen Musik aller Sparten in ihrer Vielfalt und Komplexität. Der Fonds wurde 2018 um weiter 900.000 auf ein Gesamtbudget von 2. Mio Euro ausgeweitet. Die GNM ist Gründungsmitglied des Musikfonds e.V. Die sechs weiteren Mitgliederverbände sind: der Deutsche Musikrat, der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Tonkünstlerverband, die Union Deutscher Jazz-Musiker, die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) und die Initiative Musik.
    Die GNM und die DEGEM haben sich im vergangenen Jahr personell stärker vernetzt, um so ihre gemeinsamen Interessen besser vertreten zu können. Die GNM ist durch ihre Präsidentin Julia Cloot im Vorstand des Musikfonds vertreten.


    Im Mai 2017 wurde das Anliegen an die GNM herangetragen, Mitglied der Allianz der Freien Künste (AFK) zu werden. Die Allianz ist ein offenes Bündnis von Bundesverbänden und Interessenvertretungen der privatrechtlich organisierten Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland. Der Allianz gehören neben der GNM aktuell der Bund der Szenografen, der Bundesverband Freie Darstellende Künste, der Bundesverband Tanz in Schulen, der Bundesverband Theater im Öffentlichen Raum, der Dachverband Tanz Deutschland, die Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik, der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Textdichter-Verband, die Hans-Flesch-Gesellschaft, die Union Deutscher Jazzmusiker, der Verband der HörspielRegie, der Verband Freier Ensembles und Orchester in Deutschland, der Verband Deutscher Puppentheater sowie die Vereinigung Alte Musik an.

    Die Allianz der Freien Künste will die Arbeits- und Lebensbedingungen für die in diesem Arbeitsfeld tätigen Akteure grundlegend und nachhaltig verbessern. Sie will spartenübergreifend gemeinsame, übergeordnete Forderungen bündeln und in den kulturpolitischen Diskurs einbringen. Die Allianz der Freien Künste will die Aufmerksamkeit auf den Arbeitsbereich der privatrechtlich organisierten Kunst- und Kulturschaffenden in Deutschland und ihre künstlerische Praxis lenken, eine übergreifende fachliche Expertise bereitstellen sowie die Politik beraten und die Öffentlichkeit informieren.

  • Please describe your organization's research activities over the past year: 
    Die GNM hatte keine Forschungsaktivitäten im Jahr 2018.
 

 

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