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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts begegnet uns infolge der enormen technischen Errungenschaften des vorangegangenen Jahrhunderts eine Bandbreite verschiedener Musikarten, die größer ist als je zuvor. Darüber hinaus werden Komponisten mehr denn je durch eine Vielzahl von Klängen musikalischer und anderer Art beeinflusst. Den Begriff "zeitgenössische Musik" zu definieren wird dadurch immer schwieriger. Um ihr Publikum zu erreichen, spielen die Ensembles für Neue Musik an den verschiedensten Veranstaltungsorten. Dadurch wird die Beziehung zwischen Komponist, Interpret und Zuhörer immer wieder neu definiert.
Die ISCM (Internationale Gesellschaft für Neue Musik) ist ein wichtiges internationales Netzwerk von Gesellschaften aus etwa 50 Ländern, die sich alle der Förderung und Aufführung von zeitgenössischer Musik, der Musik unserer Zeit, widmen. Die ISCM hat eine außergewöhnliche Entstehungsgeschichte. Seit ihrer Gründung in Salzburg 1922, zeichnet sie sich durch ihre Offenheit gegenüber ästhetischer und stilistischer Vielfalt aus. Dieses Ideal wird von den einzelnen ISCM-Mitgliedern auch heute noch, bei einer unglaublichen Ausdrucksvielfalt der Neuen Musik, nachdrücklich angestrebt.
Jedes Jahr präsentiert die ISCM das "ISCM World Music Days" Festival, ein Musikfest mit einem breiten Spektrum zeitgenössischer Kunst. Einer der nationalen Mitgliedsverbände der ISCM fungiert jeweils als Gastgeber. Das Gastgeberland hat die Möglichkeit die individuellen Themen, die dem Festival als Motto dienen sollen, frei auszuwählen. Entweder es entscheidet sich für eine Palette an Darbietungen aus aller Welt oder zieht andere Kriterien für die Programmauswahl in Betracht.
Die "ISCM World Music Days" der ISCM ermöglichen ihren Mitgliedern, sich auf ihrem jährlichen Kongress zu treffen und über zeitgenössische Musik und Angelegenheiten von allgemeinem Interesse zu diskutieren.
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